Berichte 2009

Feldkampf Epenwöhrden - Nindorf (24.01.2009)

Mit jeweils 19 Mann standen sich die Boßler aus Epenwöhrden und Nindorf in der Epenwöhrdener Marsch gegenüber. Nachdem die Nindorfer Werfer bereits die vergangenen zwei Kämpfe für sich entscheiden konnten, ging es in diesem Aufeinandertreffen um Gold für Nindorf. Nindorf trat die Reise mit 30 Mann im Gepäck an und traf bei seinem Herausforderer leider nur auf 19 Mann.

Die vom Regen und Schnee durchtränkte Boßelbahn entlang der B5 forderte dem Boßler all sein Können ab und erschwerte gerade dem Favoriten aus Nindorf seiner Rolle gerecht zu werden. Bereits nach dem Anwerfen durch Uwe Kock auf Epenwöhrdener und Markus Gieseler auf Nindorfer Seite, gingen die Gäste von der Geest gleich in Führung und sollten diese bis zum Kampfende nicht mehr abgeben. Nindorf baute seinen Vorsprung schnell aus und kam bereits nach wenigen Werfern in Schottnähe. Das Gelände führte nun über 2 langgezogene Maiskoppeln, die äußerst schlammig und nass waren, so dass die größere Wurfkraft der Nindorfer völlig zum erliegen kam. Beide Mannschaften hatten mit den Bodenverhältnissen zu kämpfen, wobei den Nindorfern der Boden sichtlich mehr zu schaffen machte. Gegen Ende des ersten Durchganges folgten wieder Graskoppeln und die Nindorfer zogen mit geraden und weiten Würfen davon. Das erste Schott schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Nachdem die Schlusswerfer Marko Runge und Thorsten Timm mit weiten Würfen den Gegner an die Wand stellten, holte unser Schlusswerfer Cay Siebke das überfällige erste Schott für die „Nindörper Jungs“. Nindorf konnte den Aufwind des ersten Schotts nicht nutzen und quälte sich zurück durch das unwegsame und aufgewühlte Gelände. Epenwöhrden hielt nach Kräften dagegen und machte es den Nindorfern schwer, in die Nähe eines zweiten Schotts zu kommen. Epenwöhrden schien sich mit dem Ergebnis abzufinden und konnte den Rückstand gegen die Vereinsmeister nicht mehr angreifen, sodass am Ende ein Sieg von 1 Schott und 20 Meter von den beiden Obmännern festgestellt wurde. Beide Mannschaften bedankten sich für den jederzeit fairen und freundschaftlichen Feldkampf und verabschiedeten sich mit einem dreifach kräftigem Lüch op bis ins nächste Jahr.