Berichte 2009

Feldkampf Nindorf - Meldorf (21.02.2009)

Zum letzten Feldkampf der Saison empfingen die Nindörper Jungs die Werfer aus der Domstadt zum Vergleich. Bereits beim Treffen stellte Obmann Stefan Reimers eine große und starke Nindorfer Mannschaft fest, die nach den Siegen gegen Epenwöhrden und den Wolmersdorfer Erzrivalen heiß auf die Meldorfer war. Pünktlich und mit jeweils 39 Werfern auf beiden Seiten startete der Feldkampf auf der Hauskoppel von Landwirt Thorsten Timm. Traditionell warfen die Bürgermeister Busch Claußen auf Nindorfer und Westphal, in Vertretung des verhinderten Pissowotzki, auf Meldorfer Seite an. Meldorf legte einen Start nach Maß hin und ging sofort in Führung. Nindorf hatte zunächst Mühe den Weiten der Gäste zu folgen und lief einem wachsenden Meldorfer Vorsprung hinterher. Bereits an Nummer 6 geriet Nindorf durch einen 70 Meter Wurf von Sven Henning in höchste Schottgefahr. Glück und Können verhinderte den Schottrückstand und fortan kam Nindorf immer stärker in den Kampf. Der Metervorsprung der Meldorfer schmolz von Werfer zu Werfer und das überlegene Nindorfer Mittelfeld drehte den Kampf zu Gunsten der Heimmannschaft. Hier glänzten besonders Jan Schild, Stefan Reimers und Peter Rowedder mit starken Würfen. Meldorf warf unsicher und hatte große Probleme mit der Richtung. Nindorf dagegen zog mit geraden und weiten Würfen davon. Die Nindorfer waren nun kurz vor einem Schott und es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis ein langgezogenes Schooooott durch die Nindorfer Feldmark schallte. An Nummer 22 trafen mit Neele Poremba und auf Meldorfer Seite Maike Stührk zwei Frauen aufeinander. Neele legte einen tollen Wurf hin den Maike Stührk nicht überwerfen konnte und das erste Schott war eingefahren. Hans Werner Sievers wurde bei den Nindorfern ausgeschottet. Meldorf schien stark verunsichert und sollte sich gleich zwei Werfer später wieder einer großen Schottgefahr gegenüber stehen. Nachdem die Nindorfer Dennis Rohde und Christian Köhne mit zwei starken Würfen vorlegten, konnte Michael Jannsen bei den Meldorfern das Schott noch gerade abwehren. Nindorf ließ nicht locker und machte weiter Druck auf das zweite Schott. Nur kurze Zeit später war es soweit. Der Meldorfer Thomas Görlich konnte die Weite von unserem Arne Voss nicht halten und damit war das zweite Schott für die Nindörper Jungs da. Nindorf war nun deutlich überlegen und die Meldorfer Werfern schienen zunächst zu resignieren. Nachdem es bereits gegen die Wolmersdorfer eine herbe Klatsche auf der heimischen Bahn gegeben hatte, deutete sich nun die nächste Packung gegen die Nindorfer an. Gegen Ende des ersten Durchgangs hielt Meldorf gut dagegen und so gingen beide Mannschaften gleichauf in den zweiten Durchgang. Hier knüpften die Nindorfer an die gute erste Hinserie an und setzen die Domstädter gleich wieder unter Druck. Wie im ersten Durchgang rangen die starken Nindorfer Werfer dem Gegner Meter um Meter ab und das 3. Schott kam in Reichweite. Doch nachdem Stefan Reimers ein Kapitalbleier auf die benachbarte Koppel hatte, war der Vorsprung pulverisiert. Dennis Lohmann holte mit einem weiten Wurf verlorenen Boden zurück doch die folgenden Nindorfer Werfer zeigten Schwächen. Auf Meldorfer Seite zeigte Jürgen Witte einen tollen Wurf und Meldorf ging weit in Führung. Das erste Schott der Nindorfer stand bereits in Boßelschuhen bereit und sollte eingesetzt werden. Doch Markus Dohrwardt auf Nindorfer Seite holte mit einem Riesenwurf viele Meter zurück und als auch noch ein Meldorfer bleierte, ging Nindorf wieder in Führung. Diese Szene war symptomatisch für die derzeitige Verfassung der Meldorfer Boßler. Innerhalb von drei Werfern kommt man aufgrund der großen Unsicherheit von einem fast Schottgewinn weit in Rückstand. Nindorf nutzte diese Phase und zog weit davon. Das 3. Schott war wieder in Sicht, doch Meldorf kämpfte verbissen und sollte letzendlich auch dafür belohnt werden. Nindorf wurde mit dem sicheren Gefühl des Vorsprungs unkonzentriert und es reihten sich viele schwache Würfe ein. Zum Kampfende holten die starken Schlusswerfer Nindorfs noch ein paar Meter heraus und nachdem Cay Siebke den Schlusswurf gemacht hatte, stand der dritte Feldkampfsieg mit 2 Schott und 49 Meter Kiek ut der Saison fest. In den Schlussworten der Obmänner wurde ein stets fairer Wettkampf festgestellt mit einem verdienten Nindorfer Sieger. Meldorfs Obmann Michael Jannsen lobte zudem seinen Nindorfer Kollegen für die vorbildliche Arbeit und die geleistete Jugendarbeit.