Berichte 2013

Feldkampf Epenwöhrden - Nindorf (19.01.2013)

Am 19.1. stand der erste Prüfstein der noch jungen Saison auf dem Plan. Unser Gegner war das Team aus Epenwöhrden, welches uns auf ihrer Heimbahn entlang der B5 empfing. Beide Obmänner einigten sich auf eine Anzahl von 25 Werfern pro Team, was eine ausgezeichnete Größe für diesen Kampf darstellte. Durch den harten Frost der vergangenen Tage war die Bahn hart und es kam darauf an, den Würfen den nötigen Schulterdruck mitzugeben. Für Nindorf eröffnete Sören Jochimsen als Anwerfer den Kampf. Sein Wurf glitt leicht nach links raus, was uns zunächst ins Hintertreffen brachte. Das sollte aber auch der einzige Rückstand des Kampfes sein, denn fortan ließen wir keinen Zweifel daran aufkommen, dass es heute nur einen Sieger geben kann. An Nummer 2 boßelte Christian als Abwerfer und brachte uns wieder weit in Führung. Nach 2 Graskoppeln folgten die ersten Maisäcker, die dem Werfer alles abverlangte. Während die Epenwöhrdener mit der Richtung kämpften, zogen die Nindörper Jungs routiniert und gekonnt über die Bahn. Gerade wenn der Boden hart ist, kommt es darauf an, den Wurf flach anzusetzen und den nötigen Schulterdruck mitzugeben. Nach starken Würfen von Enne und Kevin, war Florian an der Reihe. Eisplatten, tiefe und gefrorene Treckerspuren durchzogen seinen Anlauf aber dennoch meisterte er seine Aufgabe mit Bravur. Nach dem Olaf Wendland als letzter Abwerfer seine zwei Würfe absolvierte, ging Nindorf mit 2 Schott (Coffi und Arne) in Führung. Gerade und starke Würfe lieferten die Mannen von Obmann Reimers ab, so dass es nicht lange dauerte und erneut ein Schott zu Buche stand. Caschi nd Tjark brachten uns weit nach vorne und als noch ein Epenwöhrdener einen alleinstehenden Baum erwischte, hallte ein erneutes Schottgebrülle (Malte Konik) durch die Feldmarkt. Wer dachte, dass Nindorf locker ließ, der sah sich getäuscht. Atze Gieseler (knapp 100m), Sven Wittmaack und Magdanz legten tolle Würfe hin, die Epenwöhrden nicht kontern konnte. Nach dem Kalle Gadermann als 4. Schott aussetzen musste, schraubte Youngster Jonas Schildt mit einem druckvollen Wurf und einem gewaltigen Trüll das Ergebnis auf 5 Schott in die Höhe. Zum Ende des ersten Durchwerfens führten die Nindorfer schließlich mit sagenhaften 5 Schott und rund 35 Metern Kiek ut. Im zweiten Durchwerfen boßelten die Gelben aus der Marsch besser und hatten nun auch Glück mit der Bahn sowie dem Trüll. Die Nindorfer zeigten weiterhin exzellente Würfe, so dass sie den Epenwöhrdener weiter Meter um Meter abnahmen. Nach dem Coffi einen guten Wurf hinlegte und ein Epenwöhrdener Boßler diese Weite nicht übertreffen konnte, wurde abermals Arne Voß ausgeschottet. Inzwischen waren die Nindorfer auf beeindruckende 6 Schott davongezogen. Am Sieg der Nindorfer zweifelte keiner mehr aber dennoch ließen die Grünen nicht locker, denn jetzt wollte man auch das Rekordergebnis knacken. Bislang stand ein Sieg mit über 6 Schott gegen Nordermeldorf als höchster Sieg zu Buche aber dieser historische Erfolg sollte heute überboten werden. Angetrieben im Angesicht des Rekordsieges legten sich die letzten Nindorfer Werfer noch einmal richtig ins Zeug und schließlich war es Tim Rohwedder der das finale 7. Schott (Marko Runge) und damit das Rekordergebnis sicherte. Schlusswerfer Cay Siebke schraubte das Ergebnis auf den Endstand von 7 Schott und 34 Meter hoch. Am Ende des Kampfes lobten beide Seiten stets den fairen Umgang miteinander. Eine gute Kartoffelsuppe und ein gemütlicher Klönschnack rundeten diesen schönen Feldkampf ab.
Abschließend bleibt zu sagen, dass die Nindorfer heute eine klasse Leistung abgeliefert haben und die starken Trainingseindrücke bestätigt haben. Freuen wir uns auf die große Aufgabe!

Lüch Op