Berichte 2014

Nindorf schlägt Epenwöhrden (18.01.2014)

Zum ersten Feldkampf des Jahres trafen sich die Untergruppen aus Nindorf und Epenwöhrden auf der Nindorfer Bahn. Leider konnten die Gäste nur 20 Werfer mobilisieren, so dass den vielen Nindorfer Werfern abgesagt werden musste. Der Regen der vergangenen Tage machte aus der Feldbahn eine nasse und schwierig zu werfende Bahn, die den Boßlern ihr ganzes Geschick abverlangte. Der Vergleich begann aus Nindorfer Sicht alles andere als gut. Anwerfer Dennis Lohmann verzog leicht nach rechts, so dass die Gäste mit dem ersten Wurf durch Krampitz in Führung gingen. An Nummer 2 boßelte Abwerfer Cay Siebke (angeschlagen) gegen Simon Peters, der zwei perfekte Würfe hinlegte und Siebke weitere Meter abnahm. Nachdem auch Olaf seinen Wurf verzog und Tjark einen Kapitalbleier hinlegte, standen die Epenwöhrdener bereits vor einem Schott. Damit hatte man auf Nindorfer Seite nicht gerechnet, was aber völlig in Ordnung ging. Die Nindörper Jungs boßelten viel zu verhalten und ließen auch die nötige Konzentration vermissen. Zur Mitte des ersten Durchwerfens drehten unsere Youngster Jonas Schildt und Jonah Gieseler mit starken Würfen den Kampf und egalisierten den Epenwöhrdener Vorsprung. Dennoch leisteten wir uns weiterhin schwache Würfe, so dass wir trotz überlegener Wurfkraft nicht davon ziehen konnten. Erst mit den letzten Würfen des ersten Durchgangs setzen wir uns ab und gingen mit rund 50 Metern Vorsprung in den zweiten Durchgang. Die „Isebrandts“ fanden nun endlich in den Kampf und boßelten nun deutlich sicherer. Das Schott für die Nindorfer wackelte nun und schließlich holte Sven Wittmaack mit einem wuchtigen Wurf das erste Nindorfer Schott (Tjark Beye). Wir machten weiter Druck und holten nur wenige Werfer später das zweite Schott (Thore). Die starke Gegenwehr der Epenwöhrdner war nun gebrochen, so dass auch das dritte Schott nicht lange auf sich warten lies. Die Nindorfer waren nun voll in der Spur und gaben den Gästen auch in diesem Jahr keine Chance, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Nach dem die Schlusswerfer Tim Rohwedder und Sören Jochimsen ihre letzten Würfe absolvierten, stand ein Sieg von 3 Schott und 33 Meter Kiek ut zu Buche. Die Obmänner beider Teams lobten noch auf dem Feld die Fairness des Gegners und waren sich einig, in den Nindorfern den verdienten Sieger gesehen zu haben. Anschließend traf man sich im Nindorfer Hof noch zu einer kräftigen Suppe und ließ diesen gelungenen Boßeltag in den Abendstunden ausklingen.