Berichte 2015

Feldkampf gegen Epenwöhrden (24.01.2015)

Am 24.01. traten die Nindorfer Boßler zum ersten Feldkampf der Saison bei der Untergruppe Epenwöhrden in Epenwöhrden an. Geboßelt wurde mit je 18 Werfern auf der schneebedeckten Boßelbahn in Epenwöhrden. Die Bahn führte dabei von der alten Mühle über tiefe und breite Gräben in Richtung Düwelswarft, dem Dithmarscher Wahrzeichen. Nach den Anwürfen von Simon Peters (Epenwöhrden) und Christian lagen die Nindorfer gut 5 Meter in Front. Die Nindorfer kamen insgesamt gut in den Kampf und zogen mit geraden und weiten Würfen über die Bahn. Epenwöhrden hatte gute Werfer im vorderen Mittelfeld platziert, so dass sich die Nindorfer nicht entscheidend absetzen konnten. Als Jonas an Nummer 10 einen Riesenwurf zeigte und Nindorf weit in Führung brachte, holte Lars Struve gegen Uwe Kock das erste Schott. Nindorf zog weiter das Tempo an und rang den Gastgebern weiter Meter um Meter ab. Nach dem Christian einen schwachen Wurf hatte, holte Jonah mit einem großartigen Wurf das zweite Schott. Die Gegenwehr der „Gelben“ war nun gebrochen, zu deutlich war die Überlegenheit der Nindorfer Boßler. Die Nindorfer ließen nicht locker und wurden immer wieder von den Bahnweisern angetrieben. Gegen Ende des Kampfes demonstrierten unsere Nachwuchskräfte nochmal ihr ganzes Können. Zunächst zeigte Jonas Schildt einen gewaltigen Wurf, der von seinem Gegner nicht überworfen werden konnte. Das dritte Schott war unter Dach und Fach und das sollte noch nicht alles sein. Nach dem Jan Thomsen noch im ersten Durchwerfen ausgeschottet wurde, zeigte unser Nachwuchsmann aus dem Ortsteil Farnewinkel einen großartigen Wurf der noch einen weiten Trüll besaß. Auch hier hatte sein Gegner das Nachsehen und das 4. Schott wurde eingefahren. Epenwöhrden versuchte dennoch das Ergebnis im Rahmen zu halten, was den Nindorfer Respekt verdiente. Am Ende schraubten die Schlusswerfer Thorsten Timm, Dennis Lohmann als Aufstocker, Marko Runge und Cay Siebke das Ergebnis auf 4 Schott und 30 Meter Kiek ut.
Abschließend bleibt zu sagen, dass die Nindorfer ohne Kapitalbleier mit weiten und geraden Würfen über die Bahn zogen und den Epenwöhrdenern zu keiner Zeit des Kampfes eine Chance ließen. Für die Nindorfer gilt es jetzt weiter zu trainieren und dann in zwei Wochen zum großen Wurf im Heimkampf gegen Wolmersdorf auszuholen.