Berichte 2015

Feldkampf gegen Meldorf (21.02.2015)

Am Sonnabend, den 21.2. trafen sich die Untergruppen Nindorf und Meldorf zum Feldkampf in der Nindorfer Feldmark. Die Obmänner Reimers (Nindorf) und Elmenthaler (Meldorf) verabredeten eine Mannschaftsstärke von 22 Boßlern. Geboßelt wurde auf die Nindorfer Feldbahn, die durch den vorangegangenen Regen sehr nass und aufgeweicht war. Nach dem die Mannschaftsstärken festgestellt wurden, ging es hinaus zum Boßeln. Gemäß der alten Tradition zwischen den Dörfern sowie der Stadt Meldorf boßeln die Bürgermeister und Wehrführer den Kampf für ihre Mannschaften an. Auf Nindorfer Seite boßelten Busch Claußen und Borack gegen ihre Amtskollegen Hell und Jochimsen. Die Meldorfer Ehrenämter meisterten ihre Aufgabe sehr gut und gingen mit rund 15 Metern Vorsprung in den Kampf. Nach den Anwürfen von Sören Jochimsen auf Nindorfer sowie Maik Elmenthaler auf Meldorfer Seite kippte der Kampf auf Anhieb auf die Nindorfer Seite. Starke und weite Würfe durch die Nachwuchsboßler Gieseler und Wittmaack besorgten bereits an Nummer 5 das erste Schott. Der hohen Wurfkraft der Gastgeber konnte man auf Meldorfer Seite nichts entgegen setzen, so dass der Abstand Meter um Meter ausgebaut werden konnte. Nach erneut starken Würfen im vorderen Nindorfer Mittelfeld wurde Tjark Beye an Nummer 9 ausgeschottet. An Nummer 15 hagelte es das dritte Schott, als Jonas Schildt einen Superwurf hatte und sein Meldorfer Gegner die Weite nicht überbieten konnte. Zum Ende des ersten Durchgangs boßelten sich die „Isebrandts“ erneut einen großen Metervorsprung heraus. Schließlich war es an Nummer 19 Dennis Lohmann, der unter dem Jubel seiner Kameraden das vierte Schott einfuhr. Mit Beginn des zweiten Durchgangs schlichen sich nun auch bei den Gastgebern schlechtere Würfe ein. Der kalte Wind gepaart mit feinem Nieselregen zerrte an der Substanz der Werfern. Eine Wende war dennoch nicht abzusehen, zu stark waren an diesem Tag die Nindorfer Boßler. Nach dem auch das 5. und 6. Schott eingefahren wurde, war es erneut Dennis Lohamnn, der Marko Runge zum zweiten mal ausschottete und das 7. Schott für sein Team verbuchte. Nach den Schlusswürfen von Cay Siebke und Hubertus von Oldenburg war der Nindorfer Sieg mit 7 Schott und 3 Metern Kiek ut besiegelt. Im Anschluss an den Feldkampf ging es in den Nindorfer Hof, wo man sich gemeinsam bei einer kräftigen Erbsensuppe aufwärmte. In den Schlussreden der Bürgermeister und Obmänner war man sich einig, einen fairen Feldkampf gesehen zu haben mit einem verdienten Nindorfer Sieger.